Christliche FundamentalistInnen hatten keinen Spaß – wir schon!

1000 Kreuze
Am letzten Samstag, dem 13. März, wollten knapp 100 betende
fundamentalistische ChristInnen in Münster mit weißen Holzkreuzen gegen
Abtreibung, Homosexualität und Selbstbestimmung protestieren.

Dank ca. 200 kreativer GegendemonstrantInnen wurde der Aufmarsch der
religiösen FundamentalistInnen aus zumeist evangelikalem Umfeld, die

- „Frauen“ das Recht auf Selbstbestimmung absprechen und somit die
Gesellschaft um eine ihrer wenigen größeren Errungenschaften der
letzten 100 Jahre bringen ,

- in ihrem Anti-Abtreibungswahn nicht davor zurückschrecken, die
Shoah (den Holocaust) zu relativeren und mit der gängigen
Abtreibungspraxis gleichzusetzen,

- in ihren Publikationen immer wieder „die Rettung der
Überlegenheit des Europäischen Volkes“ über sogenannte „dunkle
Kulturen“ propagieren,

-homophob gegen die freie Wahl der Sexuellen Orientierung hetzen ,

nicht nur erfolgreich übertönt, sondern wurde durch das Engagement
vieler Einzelpersonen und Gruppen, wie auch der ASJ-Münsterland, zu einer Demo für Selbstbestimmung und Emanzipation.

Dont pray – go gay!